Abendstimmung am Oktoberfest

Viva la Wies´n – das Oktoberfest 2016

Mein Oktoberfest – Rückblick 2016

10 Besuche, 4 Portionen Kaiserschmarrn (mein Lieblingsessen!), 3 Mal Apfelküchle, 8 Schokospieße, 30 Schuss und 28 Treffer sowie viele schöne Oktoberfest-Stunden in der Bräurosl, dem Hacker-, Marstall-, Schützen-, Käfer-, Wein-, und Schottenhammelzelt: Dieses Jahr habe ich die Wies´n ganz schön ausgekostet.
Aber die vielen sonnigen und warmen Tage, der weniger starke Besucherandrang und mein Büro in Laufnähe zur Theresienwiese haben auch ideale Bedingungen geschaffen, das größte Volksfest der Welt ordentlich genießen zu können. Übrigens ganz ohne Alkohol – sonst hätte ich den Oktoberfest-Marathon wohl nicht so fit durchgehalten!

Mein Resümee für dieses Jahr:

  • Inzwischen bin ich Expertin im Slalomlauf. Wenn man eilig ans andere Ende des Festgeländes kommen will, ist das genauso praktisch, wie wenn man nachts den Alkoholleichen ausweichen muss.
  • Mein erstes Facebook-Live-Video entstand, als ich gar nicht in der Nähe meines Handys war.
    Ganz schlechte Idee, sein Handy am Tisch liegen zu lassen, wenn dort Freunde sitzen, die schon einen sitzen haben…!
  • Das zuvor oft diskutierte Sicherheitskonzept (Einzäunung, Taschenkontrolle und Verbot von Rucksäcken) hat der Oktoberfest-Stimmung meiner Meinung gar keinen Abbruch getan oder den Besuch irgendwie eingeschränkt.
  • Dass der Besucherandrang zurückgegangen ist (v.a. aus Angst vor Anschlägen), hat der Wiesngaudi für die „todesmutigen“ Besucher ganz gut getan. Endlich kam man auch am Wochenende und abends noch ohne Reservierung in Zelte und bekam sogar noch Sitzplätze! Angst hatte ich persönlich eher davor, dem Mageninhalt eines Betrunkenen zu nahe zu kommen, als von einem Anschlag betroffen zu sein.
  • Schnupftabak auf der Wies´n ist für mich so ein Rätsel wie Tomatensaft im Flugzeug. Das würde sonst doch auch kaum jemand konsumieren…. Wundert mich immer wieder, wenn da auf einmal Menschen Schnupftabak nehmen, die sonst das ganze Jahr nicht daran denken würden.

Und hier meine Zelt-Favoriten:

Kaiserschmarrn auf dem Oktoberfest
Der Kaiserschmarrn im Käferzelt

Die freundlichste Oktoberfestbedinung: im Marstall-Zelt (gut gelaunt und trotz voller Tische noch für Späße aufgelegt)
Die schönste Oktoberfestbedinung: im Schützenzelt (unglaublich, wie man nach 10 Wiesntagen und Stress pur so toll aussehen kann!)
Der beste Kaiserschmarrn: im Käferzelt (hmmmmm, karamelisiert – lecker!) – dicht gefolgt von dem im Schützenzelt
Der teuerste Kaiserschmarrn: im Weinzelt (17,50 Euro pro Portion!)
Der freundlichste Klomann: in der Bräurosl (da gibt man gerne mehr Trinkgeld!)
Die großzügigsten Toilettenanlagen: im Marstall-Zelt (da gibt´s für die Ladies sogar Schmiktische und extra viel Platz!)
Die beste Musik: abends  im Schützenzelt
Die nettesten Tischnachbarn: im Hacker-Zelt, dicht gefolgt vom Weinzelt
Die fröhlichste Stimmung: im Schützenzelt – und hier kann man auch mit Promis wie Arnold Schwarzenegger, Wayne Carpendale oder Jens Lehmann feiern

Schee woar´s!!
Und jetzt sind es ja auch nur noch 50 Wochen, bis wieder „o´zapft is“…
Bis zum nächsten Jahr!

Die Birgit

Und meine Oktoberfest-Outfits gibt´s hier in einem kleinen Style-Artikel.

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